Aktuelle Fussball-Nachrichten



Montag, 11. Dezember 2017

Trainer-Abrechnung: Heidel lädt Scholl nach Schalke ein

Schalke-Manager Christian Heidel hat schlagfertig auf die Kritik von Ex-TV-Experte Mehmet Scholl an der jungen Trainer-Generation geantwortet.

Scholl hatte in seiner Radiosendung "Mehmets Schollplatten" im Bayerischen Rundfunk deutliche Kritik über die sogenannten "Systemtrainer" wie Schalke 04-Trainer Domenico Tedesco geäußert: "Die Tedescos, die Wolfs - sie sprießen aus dem Boden und der deutsche Fußball wird sein blaues Wunder erleben." 

Heidel schlug nun im ZDF zurück: "Namen zu nennen, geht gar nicht! Außerdem sieht er das völlig falsch. Aber ich lade Scholl ein. Er ist herzlich willkommen, kann sich Tedesco mal anschauen."

Schon zuvor watschte der 54-Jährige Scholl mit einem Kommentar über dessen Werbung mit einem Autokonzern ab. Der betroffene Tedesco wollte derweil zu keinem Gegenschlag ausholen. "Der Fußball lebt davon, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann. Das beschäftigt mich aber nullkommanull", sagte der 32-Jährige.


Montag, 11. Dezember 2017

Der große Fußball-Montag bei SPORT1

Fußball satt auf SPORT1 - am Montag gibt es sechs Stunden lang geballte Action rund um das runde Leder.

Los geht es mit der Kracherpartie in der Frauen-Bundesliga zwischen dem Meister VfL Wolfsburg und dem Vize-Meister FC Bayern. Den Leckerbissen gibt es ab 17.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

Bislang holten beide Teams in neun Partien 22 von möglichen 27 Punkten und kämpfen nun um die Tabellenspitze. Die hat der SC Freiburg (23 Zähler) mit einem 5:0-Sieg am Sonntag gegen FF USV Jena zunächst übernommen.

Wolfsburg II - VfB Lübeck LIVE

Um 19.50 Uhr folgt die Regionalliga Nord LIVE im TV auf SPORT1. Am 20. Spieltag ist der VfL Wolfsburg II beim VfB Lübeck zu Gast. Die drittplatzierten Wölfe möchten mit einem Dreier den Abstand zum Spitzenreiter Hamburger SV II verkürzen. Lübeck muss hingegen aufpassen, nicht ins Niemandsland der Tabelle abzurutschen.

Wolfsburg ist in der Regionalliga Nord mit 19 Punkten aus elf Spielen die auswärtsstärkste Mannschaft. Mit einer Bilanz von fünf Siegen und vier Unentschieden bei nur zwei Niederlagen wollen sich die "Wölfe" auch aus Lübeck die Punkte krallen. Zudem hat Wolfsburg noch eine Rechnung mit dem VfB offen, schließlich gewann Lübeck das Hinspiel mit 1:0.

Lübeck ist aber zuhause schwer zu knacken. In neun Partien sammelte der VfB 19 Punkte und verlor bisher nur zwei Heimspiele. Wolfsburg sollte gewarnt sein.

Highlights internationaler Fußball

Die Highlights des 16. Spieltags in der Premier League gibt es ab 22.15 Uhr auf SPORT1. Dann wird das englische Fußballwochenende mit allen Toren und den spektakulärsten Szenen ausführlich zusammengefasst.

Neben den zahlreichen internationalen Superstars wie Paul Pogba (Manchester United) oder Kevin De Bruyne (Manchester City) stehen natürlich auch die deutschen Kicker wie Mesut Özil und Per Mertesacker (beide FC Arsenal), Ilkay Gündogan und Leroy Sane (beide Manchester City) oder Emre Can (FC Liverpool) im Fokus.

Abgerundet wird der Fußballabend mit "Goooal! Das internationale Fußballmagazin" (ab 23.30 Uhr im TV auf SPORT1). Eine Zusammenfassung der Höhepunkte aus der Serie A, der Ligue 1 sowie aus La Liga gibt Ihnen den perfekten Überblick vom Fußball-Wochenende in Europa.

Düsseldorf spielt um Herbstmeisterschaft

Damit der deutsche Fußball nicht zu kurz kommt, begleitet SPORT1 auch das Montagsspiel der 2. Bundesliga zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Nürnbergab 20.30 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1.de

Während sich die Fortuna (2.) mit einem Sieg die Herbstmeisterschaft vor Holstein Kiel sichern kann, könnte der Club (3.) mit drei Punkten noch an den Hausherren vorbeiziehen. Die Partie verspricht also spannende 90 Minuten.


Montag, 11. Dezember 2017

Auslosung: Diese Kracher drohen Bayern und BVB

Im Achtelfinale der Champions League hält der FC Bayern die deutsche Fahne hoch. Bei der Auslosung der K.o.-Runde am Montag in Nyon (12 Uhr im LIVETICKER) entscheidet sich, auf welchen Gegner der Rekordmeister in der Runde der letzten 16 trifft.

Das Team von Trainer Jupp Heynckes wurde nur Zweiter hinter PSG und muss daher ein Hammerlos - wie den FC Barcelona, den FC Liverpool oder Manchester City - fürchten.

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Ein ebenfalls mögliches Duell mit Besiktas Istanbul hat nur eine Wahrscheinlichkeit von elf Prozent. Die wahrscheinlichsten Bayern-Gegner sind die englischen Teams und der AS Rom. 

Im Achtelfinale können Teams, die in der selben Gruppe waren, nicht aufeinandertreffen. PSG gewann die Gruppe B vor Bayern und scheidet als möglicher Gegner aus.

Auch Teams aus dem gleichen Land können nicht gegeneinander spielen. Einen Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona kann es also frühestens im Viertelfinale geben. Weil fünf englische Klubs im Achtelfinale stehen, bleiben dem FC Chelsea nur drei mögliche Gegner.

Lostopf 1:

FC Liverpool
Tottenham Hotspur
AS Rom
FC Barcelona
Manchester City
Manchester United
Besiktas Istanbul
Paris Saint-Germain

Lostopf 2 der Gruppenzweiten:

FC Bayern
FC Basel
FC Chelsea
Juventus Turin
FC Sevilla
Schachtjor Donezk
FC Porto
Real Madrid

Die Hinspiele finden am 13./14. und 20./21. Februar statt, die Rückspiele am 6./7. sowie 13./14. März. Der Zweitplatzierte hat zunächst Heimrecht.

So können sie die CL-Auslosung LIVE verfolgen

TVEurosport und Sky Sport News HD

Livestream: ZDF.de und Sky.de

LivetickerSPORT1.de

Die Europa-League-Auslosung LIVE im STREAM

Am Montag wird in Nyon die K.o.-Runde der letzten 32 der UEFA Europa League ausgelost. SPORT1 überträgt die Auslosung ab 12.45 Uhr LIVE im STREAM

Die ausgelosten Hin- und Rückspiele werden voraussichtlich am 15. und 22. Februar um 19 Uhr sowie um 21.05 Uhr stattfinden. Dabei ist keines der drei deutschen Teams (Hertha BSCTSG Hoffenheim und 1. FC Köln) aus der Gruppenphase weiter gekommen.

Bereits am Mittwoch stand fest, dass mit den in der Champions League gescheiterten Borussia Dortmund und RB Leipzig dennoch zwei deutsche Teams in dieser Saison in der Europa League um den Titel kämpfen.

BVB rutscht in Topf 2

Bei der Auslosung am Montag wird es zwei Lostöpfe geben. Die zwölf Gruppensieger der Europa League und die vier besten Drittplatzierten aus der Champions-League-Gruppenphase sind in Topf 1 gesetzt. Die restlichen vier CL-Absteiger und die Zweitplatzierten der Europa-League-Gruppenphase befinden sich in Topf 2.

Dabei wird der BVB im schwächeren Lostopf stecken, während sich Leipzig in der Trommel mit den gesetzten Teams befindet. Ein Aufeinandertreffen der deutschen Mannschaften ist - wie auch für andere Verbände - aber in der ersten K.o.-Runde nicht möglich. Genauso sind Duelle zwischen Mannschaften, die bereits in der Gruppenphase gegeneinander gespielt haben, ausgeschlossen.

Die gesetzten Teams aus Topf 1 bestreiten das Rückspiel zu Hause.

Die Lostöpfe im Überblick

Topf 1:

ZSKA Moskau, Atletico Madrid, Sporting Lissabon, RB Leipzig (alle aus der Champions League abgestiegen)

FC Villarreal, Dynamo Kiew, Sporting Braga, AC Mailand, Atalanta Bergamo, Lokomotive Moskau, Viktoria Pilsen, FC Arsenal, FC Salzburg, Athletic Bilbao, Lazio Rom, Zenit St. Petersburg (alles Gruppenerste der Europa League)

Topf 2: 

Celtic Glasgow, Spartak Moskau, SCC Neapel, Borussia Dortmund (alle aus der Champions League abgestiegen)

FK Astana, Partizan Belgrad, Ludogorets Razgrad, AEK Athen, Olympique Lyon, FC Kopenhagen, FCSB Bukarest, Roter Stern Belgrad, Olympique Marseille, FK Östersunds, OGC Nizza, Real Sociedad San Sebastian (alles Gruppenzweite der Europa League)

So können Sie die EL-Auslosung LIVE verfolgen:

Free-TV: Eurosport und Sky Sport News HD

Livestream: SPORT1.de

Ticker: SPORT1.de


Sonntag, 10. Dezember 2017

Dortmunds Risiko mit Stöger ist mutig

Es kam wie es kommen musste. Die Entlassung von Peter Bosz bei Borussia Dortmund war nach der erschreckenden Leistung gegen Werder Bremen unausweichlich. Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc hatten keine andere Wahl mehr, als ihre riskante Trainerlösung (Bosz für Tuchel) zu korrigieren.

Die BVB-Bosse präsentierten in Peter Stöger eine schnelle wie überraschende Personalie. Nur eine Woche nach seiner Entlassung in Köln nun also BVB-Cheftrainer auf Zeit - ich halte die Verpflichtung des Österreichers für sehr riskant.

Es wäre in dieser Situation einfacher gewesen, sich entweder mit Bosz irgendwie in die Winterpause zu retten oder auf eine weniger prominente Interimslösung zu setzen. Der BVB geht aber mit Stöger volles Risiko, das finde ich gut und dokumentiert nur Dortmunds Ansprüche. Es ist mutig wie gefährlich zugleich.

Stöger startet mit der Hypothek eines zuletzt sieg- und glücklosen Bundesligatrainers beim 1. FC Köln, der nun ohne jegliche Zeit mit einer völlig verunsicherten Mannschaft in drei letzte Pflichtspiele 2017 gehen muss. Es wird schwer, in nur wenigen Stunden bestehende Blockaden und Ängste bei den Spielern zu lösen.

Die verkürzte Winterpause hilft Stöger ebenso wenig wie die Tatsache, nur ein Trainer auf Zeit zu sein. Eine Konstellation wie sie derzeit beim FC Bayern mit Jupp Heynckes funktioniert ist eher die Ausnahme. Heynckes kennt den Rekordmeister in und auswendig, anders als Stöger den BVB.

Peter Stöger sieht seine Chance mit Borussia Dortmund - wenn auch nur bis zum Sommer - den nächsten Schritt seiner Trainerkarriere zu gehen. Die Kritik an seiner Entscheidung überlasse ich deshalb den Fußballromantikern.

So kurz nach einer Entlassung beim Ligakonkurrenten anzuheuern ist zwar ungewöhnlich, aber im Profifußball-Geschäft eben auch nicht ausgeschlossen. Dortmund und Stöger wirkten auf mich sehr vorbereitet auf diesen Tag X. Kontakt war also sicher schon früher als Samstag da, etwas anderes zu glauben wäre naiv.

Der BVB und Peter Stöger - ein interessantes Experiment, Ausgang völlig offen!


Sonntag, 10. Dezember 2017

Nach Rauswurf: Jetzt spricht Bosz

Nach seiner Entlassung bei Borussia Dortmund hat sich der scheidende Cheftrainer Peter Bosz mit einem Dank an den Verein sowie die Mannschaft und BVB-Fans verabschiedet.

"Leider ist es uns allen aufgrund der gegebenen Umstände nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Ich bedaure das außerordentlich", ist auf der offiziellen Homepage des Bundesliga-Achten zu lesen.

"Ich möchte mich an dieser Stelle bei Borussia Dortmund, bei der Club-Führung, der Mannschaft und den Fans bedanken", fährt Bosz fort. "Für die Zukunft wünsche ich das Beste für den Verein und drücke ganz fest die Daumen."

Als Nachfolger des niederländischen Trainers präsentierte Dortmund am Sonntag Peter Stöger, der die Mannschaft bis zum Sommer 2018 vorerst betreuen soll.